Medikamentöse Ruhigstellung ist keine Alternative zu sozialen Betreuungsangeboten!

In einer Studie von verschiedenen Instituten der Friedrich Alexander Universtität (FAU) wurde ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Vergabe dämpfender Psychopharmaka und einem erhöhten Sturzrisiko mit Verletzungsfolge nachgewiesen. Das Fazit der Studie ist, dass bei der Medikation von Demenzerkrankten darauf geachtet werden muss, möglichst wenig dämpfende Psychopharmaka einzusetzen, um das Risiko entsprechend zu reduzieren.
Auch die S3 Leitlinie „Demenzen“ besagt deutlich, dass eine medikamentöse Behandlung erst als letztes Mittel bei der Behandlung von Verhaltenssymptomen anzuwenden ist. Eine pharmakologische Intervention soll erst dann erfolgen, wenn psychosoziale Interventionen wie die MAKS-Therapie® keinen Effekt mehr erzielen.

Fazit: Die Gabe von ruhigstellenden Arzneimitteln kann daher nicht als Ersatz von Betreuungsangeboten gesehen werden!
Damit MAKS® trotz der Corona-Beschränkungen umgesetzt werden kann, stellen wir Ihnen mit MAKS®-Kompakt Übungen zusammen, die auch in der Einzelbetreuung helfen können.

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